Transparenter Allrounder: Glas in der Innenarchitektur

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Troisdorf. Glas macht nicht nur in der Gebäudehülle eine gute Figur: Auch im Innenbereich aktueller Häuser verwenden Architekten und Bauherren das Naturmaterial für unzählige, individuelle Zwecke. „Oft ist man sich gar nicht bewusst, wo überall Glas eingesetzt wird. Doch wenn man genau hinschaut, wird schnell klar, wie wichtig der transparente Werkstoff für die heutige, moderne Innenarchitektur ist“, erklärt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF) in Troisdorf.

Ein gern gesehener Gast ist Glas vor allem im Sanitärbereich: Von Trennwänden über Duschkabinen, Waschtische, Waschbecken und Spiegel über gläserne Wandverkleidungen bis hin zu Ablagen in den unterschiedlichsten Formen und Größen reichen die Möglichkeiten der vornehmlich aus Sicherheitsglas bestehenden Objekte. „Je nach Anwendungsbereich kommen dabei auch dekorativ weiterveredelte Gläser zum Einsatz“, so Grönegräs. Das Repertoire reicht unter anderem von keramischem Siebdruck über Emaillierungen, Lackierungen und Ätzungen bis hin zu Sandstrahlungen, Rillenschliffen, Gewebezwischenlagen und bedruckten Folien. „Dazu kommen spezielle Funktionsgläser wie zum Beispiel beschichtete Gläser oder schalt- beziehungsweise dimmbare Gläser“, erläutert der BF-Hauptgeschäftsführer. Auch im Küchenbereich kommt Glas zum Einsatz und sorgt für beeindruckende Akzente: Hier brilliert es zum Beispiel bei Haushaltsgeräten wie dem Backofen oder dem Kochfeld, es findet sich als Bestandteil von Leuchten, als an der Wand montierter Spritzschutz im Kochbereich oder in Form einer Tischplatte für das morgendliche Frühstück.

Bei Bad und Küche ist noch lange nicht Schluss

Die Glasrefugien Bad und Küche sind allerdings beileibe nicht die einzigen, optisch attraktiven Möglichkeiten des Glaseinsatzes: Glasmöbel und große, verglaste Bilderrahmen machen in allen Räumen des Hauses oder der Wohnung eine gute Figur. Für viel gesundes Tageslicht sorgen Glastüren, Glasgeländer und Glastrennwände, die transparent, transluzent oder blickdicht ausgeführt werden können – permanent oder in Form von Funktionsgläsern bei Bedarf schaltbar. Dazu kommen Boden-, Wand- und Deckenverkleidungen aus Glas. „Besonderen Eindruck hinterlassen dabei begehbare Gläser, die von Liebhabern einer modernen, offenen Innenarchitektur zum Beispiel gerne für das Treppenhaus oder für Teilbereiche des Fußbodens eingesetzt werden. Werden diese Bereiche dann noch gekonnt mit LED-Technik in Szene gesetzt, reagiert auch der architekturabstinente Besucher des Privathauses oder eines öffentlichen Gebäudes mit Begeisterung“, bekräftigt Grönegräs. Ein weiteres Highlight sind gläserne Fahrstühle, die unter anderem in großen Hotels oder in größeren Kaufhäusern installiert werden. „Hier hat der Nutzer das Gefühl, frei und dennoch sicher im Raum zu schweben. Gleichzeitig gibt das elegante Material den Blick frei auf das Innenleben des Gebäudes – eine Fahrt mit echtem Erlebnischarakter“, so Grönegräs zu den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von Glas in der heutigen Innenarchitektur. BF/DS

Mehr zu Glas unter www.bundesverband-flachglas.de.

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